Was macht man mit angebrochenen Lebensmitteln? Wenn möglich müssen diese kühl gelagert oder gar eingefroren werden. Das Problem: Angebrochen drohen sich Keime auszubreiten, eine passende Abdeckung oder Verpackung muss her. In einem Gefrierbeutel lassen sich solche Lebensmittel gut portionieren und einfrieren. Allerdings wartet hier schon das nächste Problem. Aus der Luftfeuchtigkeit im Gefrierbeutel bilden sich Eiskristalle oder gar Gefrierbrand. Die Lösung: Folienschweißgeräte – am besten mit Vakuumpumpe.
Solche Folienschweißgeräte sorgen für eine gute Umverpackung. Sind sie mit einer Vakuumpumpe ausgestattet, saugen sie zusätzlich beim Schweißen die Luft aus dem Folieninhalt. Auf dieser Weise tragen Folienschweißgeräte zu einer längeren Haltbarkeit und besseren Lagerfähigkeit bei.
Technisch gibt es verschiedenen Varianten von Folienschweißgeräten. Beim einfachsten Prinzip werden die Lebensmittel in einen Beutel gegeben, dessen offene Seite auf den Schweißdraht gelegt wird. Danach wird der Deckel des Gerätes mit einem zweiten Schweißdraht nach unten geklappt. Die beiden Drähte verschließen durch die Hitzeentwicklung einerseits die Folie, andererseits saugt dabei die Pumpe noch vorher die Luft aus dem Beutel, sodass ein vakuumähnlicher Effekt entsteht. Je nach Qualität des Küchengeräts bleibt dabei mehr oder weniger oder gar keine Luft im Beutel. Der so verschlossene Beutel wird zugleich vom Gerät abgetrennt und lässt sich dann im Kühlschrank oder Gefrierfach lagern.
Mit dieser einfachen Technik der Folienschweißgeräte lassen sich Lebensmittel wieder verschließen und länger aufbewahren. Eine Anschaffung lohnt sich, allerdings sollten folgende Punkte beachtet werden:
- doppelte Schweißnaht;
- Verschließen und Schweißen in einem Arbeitsgang;
- integriertes Luftabsaugen;
- leises Betriebsgeräusch;
- Kontrollleuchten für eine einfache Bedienung;
- geprüfte Sicherheit.