Klebriger, klumpiger, angebrannter oder verwässerter Reis. Das ist ein Ärgernis in der Küche, denn die Speisen sind mit solchem Reis nicht optimal gekocht und mit dem Geschmack geht auch der Genuss. Beim Kochen von Reis ist entsprechend Fingerspitzengefühl gefragt, was auf dem ersten Blick gar nicht so zu sein scheint. Auf den Punkt gegarter Reis ist nicht leicht zu kochen. Reiskocher bieten hier eine sehr gute Hilfe.
Mit einem Reiskocher ist der perfekte Reis kein Problem mehr. Mit einem Maß wird zur gewünschten Menge Reis die notwendige Menge Wasser in das Küchengerät gegeben. Der Deckel wird geschlossen und das Wasser darin erhitzt. Der Reis nimmt das Wasser auf und der im Reiskocher entstehende Wasserdampf verbleibt im Topf und wird wieder zu Wasser. Sobald das gesamte Wasser vom Reis aufgenommen ist, steigt die Temperatur im Topf. Der Kochvorgang wird dann durch ein Thermostat automatisch beendet. Die meisten Reiskocher können dann je nach Voreinstellung auf Warmhalten umstellen, sodass der Reis auch nach längerer Zeit noch angerichtet werden kann.
Verschiedene Modelle bieten zusätzlich die Möglichkeit, im Reiskocher zusätzlich Gemüse oder Fisch zu dünsten. Dazu wird ein Einsatz benötigt, in dem die zusätzlichen Lebensmittel im entstehenden Wasserdampf gegart werden. Das kann den puren Reisgeschmack aber beeinträchtigen und sollte nur bei passenden Menükonzeptionen gemacht werden.
Reiskocher werden zurecht immer beliebter. Deshalb sind sie inzwischen auch günstig zu bekommen. Dennoch sollten einige Punkte beim Kauf beachtet werden:
- beschichteter Einsatz;
- Wärmeisolierung;
- Füllmenge;
- Warmhaltemodus/Abschaltautomatik;
- optionales Dampfgaren;
- Kontrolllampe und Timer;
- Messbecher.