Essiggurken, Silberzwiebeln, Pellkartoffeln, dünnes Fleisch und leckerer Käse – das ist Raclette. Diese wunderbare Art des geselligen Essens mit dem Raclettegrill in der Tischmitte stammt aus der Schweiz und ist überaus beliebt. Vor allem, weil sich die Zutaten ähnlich wie beim Grillen an den Geschmack anpassen lassen und das Vergnügen inzwischen längst nicht mehr an die Winterzeit gebunden ist. Mit frischen und leichten Salaten passt ein Raclette auch auf den Gartentisch – ein kulinarischer Genuss.
Im Mittelpunkt, auf dem Tisch, steht der Raclettegrill. Dieser besteht in der Regel aus einem beheizbaren Stein, der idealerweise zwei Seiten hat, von denen wenigstens eine glatt und beschichtet ist. Auf ihm wird das Fleisch gebraten, aber es lassen sich darauf auch Kartoffeln oder Pilze anrösten. Unter dem Stein ist Platz für mehrere kleine Pfännchen, die mit leckeren Zutaten gefüllt werden können, über die dann der Raclettekäse gelegt wird. Von diesem hat das Raclette seinen Namen. Sobald der Käse oben angebräunt ist und zerläuft, ist die Pfanne fertig und der darauf liegende Inhalt kann auf den Teller genommen werden. Die nötige Temperatur wird von einer Heizspirale abgegeben, die oberhalb der Pfännchen angebracht ist und so ein Überbacken oder Gratinieren ermöglicht.
Dank der Pfannen und der Steinplatte fungieren Raclettes als Tischgrill mit besonderem Pfiff und sorgen für eine überaus gesellige Grundstimmung. Wichtig ist aber, dass dieses Küchengerät gut ausgestattet ist. Deshalb sollte man beim Kauf auf folgende Punkte achten:
- ausreichend starke Hitzeentwicklung;
- Grillstein und Pfannen beschichtet;
- ausreichend Pfannenplätze;
- mitgelieferte Pfannenschaber;
- leichte Reinigung